Hallo lieber Khaled, danke für deine Antwort, oder deine Frage. Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Es gibt im Umfeld diese
sehr alten Menschen, die auch so langsam verschwinden. Vielleicht wie ich. Selber beschäftige ich mich aufgrund meiner Gesundheit manchmal mit dieser letzten Station. Ich habe das immer als Vorzimmer zum Tod bezeichnet. Meine Batterie ist sehr schnell leer, ich bewältige mein Leben noch ganz gut, bin hart mit mir selbst , weil es sonst nicht funktionieren würde. Aber es ist anstrengend. Tag für Tag. Es gibt Dinge, die ich liebe und da fühle ich mich lebendig. Aber es gibt auch diese andere Seite, die traurig und mutlos macht ,weil das Leben so schnell vorbei gegangen ist. Auch meine Kinder huschen rein und raus... und wollen es, glaube ich, nicht wahr haben, wie es Mutter geht. Weil sie mich Zeit ihres Lebens anders kannten. Ich habe dafür Verständnis, weil sie selber viel um die Ohren haben und ich möchte niemandem zur Last fallen. Und so ordne ich und sortiere und es kommt mir so vor, als wenn ich so langsam mein Leben abwickeln. Das ist nicht lebendig , lieber Khaled.
Wir hatten einen generationsübergreifenden Pakt, dass sich die älteren Generationen auf die jüngeren verlassen konnten. Unsere (Leistungs-)Kultur hat dafür aber keine Zeit mehr.
das tut mir Leid, dass du dich nicht lebendig fühlst. Mein Kommentar war eher eine Klage und weniger als Trost gedacht. Magst du mir erzählen, warum du dich so fühlst?
Hallo lieber Khaled, danke für deine Antwort, oder deine Frage. Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Es gibt im Umfeld diese
sehr alten Menschen, die auch so langsam verschwinden. Vielleicht wie ich. Selber beschäftige ich mich aufgrund meiner Gesundheit manchmal mit dieser letzten Station. Ich habe das immer als Vorzimmer zum Tod bezeichnet. Meine Batterie ist sehr schnell leer, ich bewältige mein Leben noch ganz gut, bin hart mit mir selbst , weil es sonst nicht funktionieren würde. Aber es ist anstrengend. Tag für Tag. Es gibt Dinge, die ich liebe und da fühle ich mich lebendig. Aber es gibt auch diese andere Seite, die traurig und mutlos macht ,weil das Leben so schnell vorbei gegangen ist. Auch meine Kinder huschen rein und raus... und wollen es, glaube ich, nicht wahr haben, wie es Mutter geht. Weil sie mich Zeit ihres Lebens anders kannten. Ich habe dafür Verständnis, weil sie selber viel um die Ohren haben und ich möchte niemandem zur Last fallen. Und so ordne ich und sortiere und es kommt mir so vor, als wenn ich so langsam mein Leben abwickeln. Das ist nicht lebendig , lieber Khaled.
Darf ich dir einen alternativen Titel vorschlagen: „Ist das der Tod?“
Wir hatten einen generationsübergreifenden Pakt, dass sich die älteren Generationen auf die jüngeren verlassen konnten. Unsere (Leistungs-)Kultur hat dafür aber keine Zeit mehr.
Das tröstet keinen alten Menschen, der sich nicht mehr als lebendiges Wesen wahrgenommen fühlt.
Hallo liebe Annette,
das tut mir Leid, dass du dich nicht lebendig fühlst. Mein Kommentar war eher eine Klage und weniger als Trost gedacht. Magst du mir erzählen, warum du dich so fühlst?
LG Khaled
Gott gebe das ich dem Siechtum entkommen.
Ich muss immer lachen wenn Deutsche davon reden was sie machen wenn sie in Rente sind..
Die Realität sieht meist komplett anderst aus.
Früher wurde einem versprochen das es einem im Jenseits gut geht wenn man macht was die Herrscher wollen.
Das Konzept verlor an Strahlkraft mit der Reformation und der Aufklärung.
Dann kam die Rentenkasse und das gleiche Versprechen wurde einfach vors Ableben gelegt..
Nunja ich würde sagen Anspruch/ Versprechen. Und Wirklichkeit/ Realität klaffen doch sehr auseinander.
Lediglich für die "Systemrelevanten" wird es noch wahr.
Traurig aber aktueller Stand.