Hinter dem Schweigen
Vom Trost, der dem Krieg diente
Als Pfarrer Anselm Brenner zum ersten Mal ein Gewehr segnete, hielt der Soldat es mit beiden Händen, als könnte es ihm sonst entgleiten.
Der Junge hieß Jakob Lenz. Neunzehn Jahre alt, schmale Schultern, Sommersprossen auf der Nase. Er hatte das Gewehr quer vor die Brust genommen und sah nicht Brenner an, sondern auf den Lauf.
„Meine Mutter hat gesagt, ich soll zu Ihnen gehen.“
Brenner nickte. Solche Sätze hörte er häufig. Die Mütter schickten ihre Söhne zu ihm, als wäre er ein letzter Schalter vor der Abreise, an dem man noch etwas Sicherheit beziehen konnte.
„Was soll ich tun?“, fragte Jakob.
„Nichts.“
„Beten?“
„Nur wenn Sie möchten.“
Der Junge schwieg.
Brenner legte eine Hand auf den hölzernen Schaft. Die Finger Jakobs zitterten darunter. Er sprach ein kurzes Gebet. Nicht für den Sieg, nicht für die Armee, nicht für das Vaterland. Er bat darum, dass Jakob bewahrt werden möge und dass er, wenn er handeln müsse, seine Menschlichkeit nicht verliere.
Als Brenner die Hand zurücknahm, war das Zittern schwächer geworden.
„Ist es jetzt gesegnet?“, fragte Jakob.
Brenner hätte sagen können, dass man ein Gewehr nicht segnen könne. Dass Segen einem Menschen gelte und keiner Waffe. Doch der Junge wartete auf eine Antwort, die ihn durch die kommende Nacht bringen würde.
„Sie sind gesegnet“, sagte Brenner.
Jakob sah ihn endlich an. Dann nickte er und ging.
Brenner blieb allein im Zelt zurück. Auf dem Tisch lag sein Kreuz neben einer Blechschale mit kaltem Kaffee. Draußen rief ein Unteroffizier Namen auf. Männer antworteten. Lastwagenmotoren sprangen an.
Brenner nahm das Kreuz und steckte es ein.
Er hatte sich freiwillig gemeldet, weil er geglaubt hatte, Gott werde dort am dringendsten gebraucht, wo Menschen einander töteten. Er wollte den Krieg nicht heiligen. Er wollte keine Fahnen segnen und den Generälen keine höhere Zustimmung verschaffen. Er wollte bei jenen sein, die keine Generäle waren.
Bei den Sterbenden. Bei den Verwundeten.
Bei den jungen Männern, die nachts nach ihren Müttern riefen und sich am Morgen dafür schämten.
In den ersten Monaten zweifelte er nicht an seiner Aufgabe. Er kniete im Schlamm, hielt Hände, schrieb letzte Grüße auf zerknitterte Zettel und versprach, sie weiterzugeben. Er sagte den Sterbenden, dass sie nicht allein seien.
Das war wahr.
Solange er bei ihnen saß, waren sie nicht allein.
***
Im dritten Kriegsjahr geriet Brenners Einheit während eines Rückzugs in einen Hinterhalt.
Nach wenigen Minuten war die Straße mit Gepäck, Helmen und Körpern übersät. Brenner lag hinter einem umgestürzten Wagen und presste beide Hände auf die Bauchwunde eines Soldaten, dessen Namen er nicht kannte. Der Mann sah ihn an, als erwarte er eine Erklärung.
Brenner hatte keine. Er sprach trotzdem.
Er sagte, Gott sei bei ihm. Er sagte, sein Leben sei nicht verloren. Er sagte, jenseits dieser Angst warte etwas auf ihn, das größer sei als der Tod.
Der Mann starb, während Brenner noch redete.
Am Abend wurde Brenner gemeinsam mit sechs Verwundeten gefangen genommen. Man brachte sie in ein verlassenes Kloster hinter der Front. In den früheren Mönchszellen lagen Soldaten auf Strohsäcken. Das Dach über dem westlichen Flügel war eingestürzt. Wenn es regnete, liefen schmale Rinnsale über die gemauerten Wände.
In der Kapelle stand kein Altar mehr. Nur an einer helleren Stelle im Stein konnte man erkennen, wo er einmal gestanden hatte.
Am dritten Tag hörte Brenner einen Choral.
Die Melodie kannte er. Die Worte nicht.
Er folgte dem Gesang durch einen Kreuzgang bis zu einem Innenhof. Dort standen und saßen verwundete Soldaten der feindlichen Armee. Manche trugen Verbände um den Kopf. Andere hatten die Arme in Schlingen oder lehnten auf Krücken.
Vor ihnen stand ein Geistlicher.
Er trug dieselbe schwarze Kleidung wie Brenner. An einer Kette auf seiner Brust hing ein Kreuz. Er sprach mit ruhiger Stimme und hob an bestimmten Stellen die rechte Hand.
Neben Brenner blieb ein älterer Gefangener stehen. Vor dem Krieg war er Lehrer gewesen und beherrschte die Sprache des Feindes.
„Was sagt er?“, fragte Brenner.
Der Lehrer hörte eine Weile zu. „Er spricht von den Gefallenen.“
„Was sagt er über sie?“
„Dass ihr Opfer nicht vergeblich gewesen sei.“
Der fremde Geistliche machte eine Pause. Einige Soldaten senkten den Kopf.
„Und jetzt?“
„Dass Gott diejenigen empfängt, die ihre Pflicht erfüllt haben.“
Brenner sah zu dem Mann hinüber.
Er kannte den Rhythmus dieser Rede. Er wusste, wann die Stimme leiser werden und wann sie sich wieder heben würde. Er kannte die Pausen, das langsam gesprochene letzte Wort eines Satzes, die Hand, die sich öffnete, wenn von Hoffnung die Rede war.
„Er sagt, dass ihre Heimat sie nicht vergessen wird“, flüsterte der Lehrer.
Sechs Tage zuvor hatte Brenner denselben Satz gesprochen.
Vielleicht nicht mit genau denselben Worten. Doch der Sinn war derselbe gewesen. Auch er hatte von Opfer gesprochen, von Pflicht und einer Heimat, die den Toten ein Gedächtnis bewahren werde.
Der fremde Pfarrer ging von Soldat zu Soldat und legte jedem die Hand auf die Stirn. Einige schlossen die Augen. Ein junger Mann ergriff seinen Ärmel und zog ihn zu sich hinunter. Der Geistliche kniete nieder und hörte ihm zu.
Brenner kannte auch diese Bewegung.
Er hatte sie hundertmal gemacht.
Als der Gottesdienst beendet war, kehrte Brenner nicht zu den anderen Gefangenen zurück. Er setzte sich an die Mauer des Kreuzgangs. Der Stein war kalt und feucht. Im Innenhof sammelte ein Sanitäter die zurückgelassenen Krücken ein.
„Er meint es vermutlich ehrlich“, sagte der Lehrer.
Brenner antwortete nicht.
„Der Pfarrer“, sagte der Mann. „Er glaubt wahrscheinlich, dass er den Leuten hilft.“
„Ja.“
„So wie Sie.“
Brenner sah ihn an.
Der Lehrer zog die Schultern hoch. „Ich habe Sie bei unseren Verwundeten gesehen.“
Brenner blickte wieder in den Hof. Dort, wo der feindliche Geistliche gestanden hatte, lag ein zerknülltes Stück Verband.
„Glauben Sie, dass Gott auf unserer Seite ist?“, fragte der Lehrer.
Brenner antwortete nicht sofort. „Nein.“
„Auf ihrer?“
„Nein.“
„Wo ist er dann?“
Brenner sah zu den Mauern des Klosters hinauf. In einer Fensternische wuchs Gras zwischen den Steinen. „Bei den Sterbenden“, sagte er schließlich.
Der Lehrer nickte langsam. „Dann hat er viel zu tun.“
Er ging zurück zu den anderen.
Brenner blieb sitzen.
In jener Nacht versuchte er zu beten. Um ihn herum schliefen Männer, husteten oder murmelten im Fieber. Einer rief immer wieder denselben Frauennamen.
Brenner faltete die Hände.
Doch bevor er das erste Wort sprechen konnte, hörte er die Stimme des fremden Pfarrers. Nicht seine Sprache, nur die Melodie. Das Heben und Senken. Die vertrauten Pausen.
Er sah die Hände, die sich auf Stirnen legten. Seine Hände. Die Hände des anderen. Dieselbe Bewegung auf beiden Seiten derselben Front.
Er öffnete die Hände wieder.
***
Nach dem Krieg erhielt Brenner eine kleine Gemeinde am Rand einer Industriestadt.
Die Kirche war beschädigt, das Pfarrhaus feucht und die Menschen hatten andere Sorgen als den Zustand ihrer Seele. Männer kehrten ohne Arme oder Beine zurück. Frauen warteten auf Ehemänner, deren Tod niemand bezeugen konnte. Kinder blieben vor Uniformjacken stehen, die noch immer an Garderoben hingen.
Brenner predigte weiter.
Am Anfang schrieb er jedes Wort sorgfältig auf. Er vermied Begriffe wie Opfer, Pflicht und Vermächtnis. Wenn er über die Toten sprach, sprach er von ihrem Leben. Von Berufen, die sie ausgeübt hatten, von Kindern, die sie hinterließen, von den Dingen, die sie gern gegessen hatten.
Doch auch diese Worte wurden ihm fremd.
Manchmal hörte er sich während einer Predigt selbst zu. Seine Stimme füllte den Kirchenraum, erreichte die letzte Bank und kehrte als schwaches Echo zu ihm zurück. Dann hatte er das Gefühl, ein anderer Mann stehe auf der Kanzel und benutze seinen Mund.
Er sprach von Gottes Nähe und erinnerte sich an die Straße, auf der der namenlose Soldat unter seinen Händen gestorben war.
Er sprach von der Auferstehung und sah die Körper, die am Straßenrand gelegen hatten.
Er sprach vom Frieden Gottes und hörte wieder die beiden Pfarrer, die auf verschiedenen Seiten der Front dieselben Worte gebrauchten.
Nach den Gottesdiensten standen Menschen vor ihm und dankten für seine Predigt.
Brenner nahm ihren Dank entgegen.
Zu Hause legte er den Talar über einen Stuhl und setzte sich in die Küche. Oft blieb er dort sitzen, bis es dunkel wurde. Manchmal begann er ein Gebet. Meist kam er nicht über die Anrede hinaus.
Lieber Gott.
Dann verstummte er.
Es war nicht das Schweigen eines Mannes, dem die Worte fehlten. Worte hatte Brenner genug. Er hatte jahrelang von ihnen gelebt.
Ihm fehlte derjenige, an den er sie richten konnte.
***
Eines Dezemberabends klopfte eine Frau an die Tür des Pfarrhauses.
Sie war klein, trug einen dunklen Mantel und hielt ihre Handtasche mit beiden Händen vor dem Körper.
„Pfarrer Brenner?“
„Ja.“
„Mein Name ist Elisabeth Lenz.“
Der Name sagte ihm zunächst nichts. Erst als sie im Besuchszimmer saß und einen gefalteten Brief aus der Tasche nahm, erinnerte er sich an den jungen Soldaten mit den Sommersprossen.
„Jakob“, sagte er.
Sie nickte. „Sie erinnern sich.“
Brenner setzte sich ihr gegenüber. „Ich habe ihn nur einmal gesprochen.“
„Zweimal.“
„Zweimal?“
„Das zweite Mal im Lazarett. Davon hat er geschrieben.“
Sie schob ihm den Brief über den Tisch.
Das Papier war an den Falten dünn geworden. Die Schrift verlief schräg, als habe der Schreiber keine feste Unterlage gehabt.
Brenner las.
Jakob schrieb, dass er Angst gehabt habe. Dass der Pfarrer bei ihm geblieben sei, bis der Beschuss aufgehört habe. Brenner habe ihm gesagt, Angst sei keine Schande und Gott sehe nicht darauf, ob ein Mann zittere.
Diesen Satz hatte Brenner vergessen.
Jakob nicht.
Am Ende des Briefes stand, er werde am nächsten Morgen wieder zu seiner Einheit zurückkehren. Er glaube, dass er es nun schaffen könne.
Brenner legte den Brief auf den Tisch.
„Er fiel am nächsten Tag“, sagte Frau Lenz. „Er hat Ihnen vertraut.“
Brenner strich mit dem Finger über die Kante des Papiers. „Vielleicht hätte ich ihm sagen müssen, dass er nicht zurückgehen soll.“
„Hätte er auf Sie gehört?“
„Ich weiß es nicht.“
„Ich auch nicht.“
Durch die Wand hörte man, wie ein Heizungsrohr knackte.
„Ich wollte Ihnen danken“, sagte Frau Lenz.
Brenner hob den Kopf. „Wofür?“
„Dass Sie bei ihm waren.“
„Meine Worte haben ihm geholfen, wieder hinauszugehen.“
„Ihre Worte haben ihm geholfen, die Nacht zu überstehen.“
Sie sagte es ruhig. Ohne Vorwurf und ohne Trost.
Brenner sah wieder auf den Brief. Beide Sätze waren wahr. Keiner hob den anderen auf.
Frau Lenz nahm das Papier an sich und faltete es entlang der alten Linien. „Jakob hatte große Angst“, sagte sie.
„Ja.“
„Das durfte niemand wissen. Nicht einmal sein Vater.“
Sie steckte den Brief in ihre Handtasche.
„Warum nicht?“
Frau Lenz sah ihn an, als hätte er etwas gefragt, dessen Antwort er besser kennen müsste. „Weil er Soldat war.“
Sie stand auf. An der Tür blieb sie noch einmal stehen. „Sie haben ihn nicht gerettet, Herr Pfarrer.“
Brenner senkte den Blick.
„Aber in dieser Nacht war er nicht allein.“
Dann ging sie.
Brenner blieb im Besuchszimmer sitzen.
Auf dem Tisch war eine helle Stelle zurückgeblieben, wo der Brief gelegen hatte. Er legte die Hand darauf. Das Holz fühlte sich kühl an.
Jakob hatte die Nacht überstanden. Am Morgen war er zu seiner Einheit zurückgekehrt.
Vielleicht hätte er es auch ohne Brenners Worte getan. Vielleicht hätte er sich geweigert. Vielleicht hätte man ihn gezwungen. Vielleicht war alles, was Brenner sich nun vorwarf, nur der Versuch, dem Tod des Jungen nachträglich eine Ursache zu geben.
Er wusste es nicht.
Er wusste nur, dass seine Worte Jakob getröstet hatten.
Und dass Jakob tot war.
***
In den folgenden Wochen sagte Brenner mehrere Gottesdienste ab. Er ließ verkünden, er sei erkrankt.
Das war nicht gelogen. Nur war es keine Krankheit, für die ein Arzt ein Mittel gehabt hätte.
Am Heiligen Abend stand er wieder auf der Kanzel. Die Kirche war voller als sonst. Kerzen brannten auf dem Altar. Kinder saßen in den ersten Reihen und warteten ungeduldig auf das Krippenspiel.
Brenner las die Weihnachtsgeschichte.
Als er zu der Stelle kam, an der die Engel den Frieden auf Erden verkündeten, hielt er inne.
Vor ihm saßen Frauen, deren Männer nicht zurückgekehrt waren. Männer mit leeren Ärmeln. Ein Junge, dessen Gesicht Jakob ähnelte.
Brenner sah auf den Text.
Friede auf Erden.
Die Worte standen dort, schwarz und sauber, als hätten sie mit der Welt nichts zu tun.
Jemand hustete.
Brenner las weiter.
Nach dem Gottesdienst trat der Kirchenvorsteher zu ihm.
„Eine schöne Predigt“, sagte er.
Brenner sah ihn an.
Er hatte keine Predigt gehalten. Nur die Geschichte gelesen und einige Sätze ausgelassen.
„Danke“, sagte er.
Zu Hause zog er den Talar aus und hängte ihn in den Schrank. Danach ging er in sein Schlafzimmer.
Über dem Bett hing ein schmales Holzkreuz. Es hatte ihn durch den Krieg begleitet. An einer Kante war das Holz abgesplittert, weil er sich während eines Artillerieangriffs darauf geworfen hatte.
Brenner nahm es von der Wand.
Er setzte sich auf die Bettkante und hielt das Kreuz zwischen beiden Händen.
„Bist du da?“, fragte er.
Die Frage klang klein in dem kalten Zimmer.
Er wartete.
Aus der Küche drang das Ticken der Wanduhr. Im Heizungsrohr bewegte sich Wasser. Draußen fuhr ein Lastwagen vorbei.
Brenner wartete weiter.
Früher hatte er das Schweigen Gottes für ein Geheimnis gehalten. Manchmal für eine Prüfung. Manchmal für eine Nähe, die zu groß wäre, um sich in Worten zu zeigen.
Nun war da nur noch Schweigen. Kein verborgener Wille. Keine unsichtbare Hand.
Niemand, der Jakob empfangen hatte. Niemand, der bei dem namenlosen Soldaten gewesen war, als dieser unter Brenners Händen starb. Niemand, der auf beiden Seiten der Front die Gebete gehört und sich entschieden hatte, nicht zu antworten.
Brenner blickte auf das Kreuz. Er wartete, bis er begriff, dass er auf nichts mehr wartete.
Er glaubte nicht mehr, dass hinter dem Schweigen jemand war.
Der Gedanke erschreckte ihn nicht. Er brachte auch keine Erleichterung. Er war einfach da, ruhig und endgültig, wie ein Zimmer, das leer ist, nachdem der letzte Mensch es verlassen hat.
Brenner legte das Kreuz in die unterste Schublade seiner Kommode.
Er knallte sie nicht zu.
Er schob sie langsam hinein, bis das Holz ein leises Geräusch machte.
Am nächsten Morgen setzte er sich an seinen Schreibtisch und nahm einen Bogen Papier aus der Schublade.
Er schrieb an das Kirchenamt, dass er sein Pfarramt niederlegen werde.
Als Begründung schrieb er zunächst, seine Gesundheit erlaube ihm die weitere Ausübung des Dienstes nicht. Er las den Satz, strich ihn durch und begann von vorn.
Er schrieb, er könne nicht länger von einem Gott sprechen, an dessen Existenz er nicht mehr glaube.
Brenner legte den Füller aus der Hand.
Draußen läuteten die Glocken zur Morgenandacht. Er hörte ihnen zu, bis der letzte Ton verklungen war.
Dann unterschrieb er.



Mit Kriegsgeschichten kann ich nichts anfangen. Überhaupt nichts. Sie sind das Absurdeste, was der Menschheit widerfahren kann. Soll man sich dennoch damit auseinandersetzen? Ich denke nein. Krieg ist keine Option. Egal wie man es dreht, wendet oder hinbiegt. Anstatt kriegsttüchtig zu werden, muss die Menschheit friedentüchtig werden. Dann muss an Krieg nicht ein Gedanke mehr verschwendet werden.
Ich bin Atheist und Pazifist und lebe es. Krieg ist keine Option begleitet aber die Menschheit seit Jahrtausenden. Solange damit unendlich Kapital generiert wird bleibt er. Jeden Tag und jeder neue Krieg mit einer neuen Lüge. Die, die es ändern können wählen immer wieder die gleichen Kriegstreiber. Warum?
Gibt es einen Gott der das zulässt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Bisher konnte mir niemand einen Beweis bringen, das es Ihn nicht gibt. Hoffen wir, das die nächste Generation den Musterungsbescheid in die Tonne wirft.